Champions League: Gelingt Bayer die Revanche gegen Atletico?

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Foto: (Mick Baker)rooster / Flickr (CC BY-ND 2.0)

Knapp zwei Jahre ist es her, als Bayer Leverkusen an der Sensation schnupperte und dem damaligen Vorjahresfinalisten Atlético Madrid erst im Elfmeterschießen unterlag. An der Seitenlinie standen damals bereits die emotionalen Trainer Roger Schmidt und Diego Simeone. Nun kommt es zur Revanche.

Es ist schon verblüffend: Das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren stehen sich Bayer Leverkusen und Atlético Madrid im Achtelfinale der Champions League cgegenüber. Und beide Male kommen die Madrilenen als Vorjahresfinalist daher, die in der vorangegangenen Saison denkbar knapp dem Lokalrivalen Real im Finale unterlagen. Damals spielte Leverkusen überraschend stark mit, außer Lob für den couragierten Auftritt gab es aber nichts zu holen für die Rheinländer. Ein unterirdisches Elfmeterschießen mit drei verschossenen Strafstößen kostete die Viertelfinalteilnahme.

Leverkusen ist Außenseiter

Auch dieses Jahr kann Bayer befreit aufspielen. Atlético geht als klarer Favorit in die Partie. Seit Jahren liefern sie starke Runden in der Königsklasse ab, und wieder spielen sie eine überzeugende Saison. In der Gruppe D konnten sie sogar die Bayern schlagen und zogen als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Wenn man die Buchmacher befragt, ist der Viertelfinaleinzug Madrids fast nur noch Formsache. So bietet beispielsweise bwin auf ein Weiterkommen von Atlético eine Quote von 1,25. Wer darauf setzen möchte, dass Leverkusen in die nächste Runde einzieht, erhält dagegen eine Quote von 3,8. Dabei spricht aus der Sicht von Wettkunden nicht nur die Quote für einen Tipp auf Bayer 04. Mit der bwin Bonusaktion erhalten Neukunden den Einsatz zurück, wenn Sie Ihre erste Wette nicht gewinnen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Leverkusen hat Momentum

Außerdem kommen die Rheinländer langsam in Fahrt. Mit dem Rücken zur Wand, einer enttäuschenden Bundesliga-Saison im Nacken und Spekulationen um einen Trainer-Rausschmiss vor der Brust, spielt Leverkusen auf einmal richtig auf. Zwei überzeugende Siege mit jeweils drei erzielten Treffern sprechen eine deutliche Sprache. Die immer wieder verletzten Chicharito und Bellarabi drehen gehörig auf, der erst 17-jährige Kai Havertz überragte gegen Ausgburg und erinnerte an den jungen Özil. Wenn es Bayer gelingt, diese Spielfreude auch gegen die großen Madrilenen an den Tag zu legen, ist alles möglich. Denn auch Atlético spielt keine großartige Saison. In der spanischen Liga sind sie lediglich Vierter und haben bereits Schwächen offenbart. Und vielleicht kommt den Leverkusenern die Außenseiterrolle ja sogar zugute.

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