Der Confed Cup steht vor dem Aus

WM 2018
Foto: gustavofrazao / depositphotos

Der Confederations Cup soll als organisatorische Generalprobe für den Gastgeber der Weltmeisterschaft dienen. Spielern und Funktionären ist der Wettbewerb allerdings schon länger ein Dorn im Auge. In Russland findet er vermutlich zum letzten Mal statt.

Ein erfolgreicher Fußballspieler kommt im Laufe einer Saison schon mal auf die 60 Pflichtspiele. Funktionäre und Verbände fordern deshalb schon seit längerer Zeit, die Belastung der Profis zu reduzieren. Ein Wettbewerb, den sie dabei besonders ins Visier genommen haben, ist der Confed Cup. Unter diesem Namen erstmals im Jahr 1997 ausgetragen, findet der Pokal immer ein Jahr vor einer Weltmeisterschaft im Gastgeberland statt. Der sportliche Stellenwert bleibt allerdings fraglich, viele Teams reisen nur mit einer besseren B-Elf an. Der Wettbewerb soll beim nächsten Meeting des FIFA-Rats im Herbst voraussichtlich abgesetzt werden.

Stark verjüngte DFB-Elf reist nach Russland

Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw würde dem wohl beipflichten. Sein Kader spricht nämlich eine deutliche Sprache: Allein sechs Neulinge nominierte er für den Wettbewerb in Russland, auch ansonsten finden sich eher unbekannte Gesichter in der Auswahl des Trainers. Etliche Stammkräfte wie Thomas Müller, Mesut Özil und Toni Kroos fehlen im Aufgebot der DFB-Auswahl gänzlich. Seine Entscheidung begründete er mit der Verletzungsanfälligkeit der Topspieler. Sie bräuchten ihre Ruhephasen, um neue Kräfte zu tanken. „Eine gewisse Enttäuschung bei manchen“ könne er trotzdem verstehen. Besonders beim Gastgeberland Russland hatte das deutsche Aufgebot für Aufsehen und Verwunderung gesorgt.  Chef Organisator Alexej Sorokin sagte im Vorfeld: „Natürlich blutet dem Fußball-Fan das Herz, wenn der amtierende Weltmeister ohne seine Stars antritt“.

Deutschland und Portugal sind die Favoriten

Beim Confed Cup 2017 treten die Meister aller sechs Kontinentalverbände gegeneinander an. Hinzu kommen der amtierende Weltmeister und das Gastgeberland. Das deutsche Team trifft in der Gruppenphase auf die hochgehandelten Chilenen, Australien und Kamerun. Bei den Wettanbietern haben die deutschen trotz ihrer vermeintlichen B-Elf die besten Karten. Bwin beispielsweise listet Deutschland als Favoriten, dicht gefolgt vom amtierenden Europameister Portugal. Wer dagegen auf einen Sieg vom Underdog aus Neuseeland wettet, erhält das 500-fache seines Einsatzes zurück. Vielleicht ein lohnender Tipp. Schließlich bietet bwin momentan eine Bonusaktion für Neukunden: Gewinnt man seine Wette, verdoppelt sich der Gewinn automatisch. Liegt man falsch, wird der Einsatz einfach wieder gutgeschrieben.

Die Brasilianer dominieren den Confed Cup

Deutschland nahm letztmals 2005 als Ausrichter am Wettbewerb teil. Damals setzte die DFB-Elf mit dem dritten Platz den Startschuss zum legendären Sommermärchen. Rekordsieger des Confed Cups ist Brasilien, die den Pokal bereits viermal gewinnen konnten. Zuletzt sogar dreimal in Folge.

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