Matthias Ginter begründet seinen Wechsel vom BVB zu Mönchengladbach

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Foto: jarmoluk / pixabay (CC0 1.0)

Mit 17 Millionen Euro Ablöse ist Matthias Ginter der teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte von Borussia Mönchengladbach. Der 23-jährige möchte bei den Fohlen den nächsten Schritt gehen und sich zu einem Führungsspieler und Leistungsträger entwickeln.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Transfer von Matthias Ginter vom BVB zu Borussia Mönchengladbach. Vergangene Woche folgte dann die Bestätigung von beiden Vereinen. Ginter wird zukünftig für die Borussia vom Niederrhein auflaufen.

Für viele Experten und Fans ist dieser Schritt nicht nachvollziehbar. Ginter stand nach drei Jahren in Dortmund kurz davor den endgültigen Durchbruch zu schaffen. Nun äußerte sich der deutsche Nationalspieler selbst zu dem Transfer und führte die Gründe auf, weshalb er sich am Ende dazu entschieden hat: „Weil ich das Potenzial dieser jungen, hungrigen Mannschaft sehe. Und es mich überzeugt hat, dass Gladbach so hartnäckig um mich gekämpft hat.“

Der Weltmeister möchte auf und neben dem Platz mehr Verantwortung übernehmen: „Ich will durch Leistung vorangehen, nicht durch große Töne. Ich möchte in den Spielen präsent sein, wenn es hitzig oder eng wird. Und mit meiner Erfahrung kann ich auch jungen Spielern auf und neben dem Platz einiges weitergeben.“

Beim BVB hat er in der abgelaufenen Saison 42 Spiele wettbewerbsübergreifend absolviert, dennoch schien Ginter mit den ständigen Positionswechseln in der Vierer-Abwehrkette nicht wirklich glücklich zu sein. In Dortmund war er einer von vielen „Stars“ mit Ansprüchen auf mehr Verantwortung. In Gladbach hingegen gibt es deutlich weniger Spieler die diesen Anspruch öffentlich formulieren bzw. gerecht werden können.

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