21.01.1999 Hölzenbeins Hintern, Seelers Hinterkopf und mein.......!

Im zarten Alter von 16 durfte ich die Ferien in einem wunderbaren Zeltlager an der Ostsee verbringen. Der Zeitvertreib bestand aus Rumhängen am Strand, Lambrusco aus der 2-Liter-Pulle trinken, allerlei Unsinn mit Mädels anstellen und natürlich Fußball.

Also, wir (lauter Oberhausener) spielen gegen ein paar nette Jungs (und ein Mädel!) aus Bochum auf einem ziemlich sandigen Platz auf 5-Meter-Tore (lang, nicht hoch!). Da ich noch nie besonders laufstark war, habe ich mich meistens im Abseits vor dem gegnerischen Tor aufgehalten, was aber in dem Fall nicht strafbar war, da wir ohne Abseits spielten. Meine Chancenauswertung lag bis kurz vor Ende des Spieles bei 0 Prozent und meine Leistung war mehr als kläglich.

Es stand 2:2, als ich die Blase aus kurzer Entfernung und vollem Lauf an die Latte donnerte. Von dort springt der Ball zu Poden, wird vom Torwart weggeschlagen und trifft mich genau dahin, wo es bei Männern und auch Jünglingen am meisten weh tut. Ich geh zu Poden, der Torwart auch und die Pille hoppelt über die nicht vorhandene Torlinie! 3:2 für uns und dabei blieb es dann auch.

Ach ja, der Torwart war übrigens das Mädel und wir waren noch jahrelang befreundet!

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Autor:
Udo "herzlichst" Danier
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