20.07.2004 Lebt denn dr Alte  nholzener noch? - Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa, er lebt noch!

von: de Regionalligistn
Ouvertüre zu einer Aufführung in 2 Akten (Hin- und Rückrunde)

Nun, wie man sieht, bedienen wir uns zum Saisonauftakt eines Liedgutes, das ähnlich unsäglich daherkommt wie die Qualität des Abstiegskampfes der letzten Saison - damit sei aber auch genug zu diesem Thema gesagt.

Das benannte unsägliche Liedgut ist denn aber auch nicht ohne kausalen Zusammenhang zum Verlauf der neuen Spielzeit gewählt, schließlich gilt es, einige alte Bekannte zu begrüßen, die man tot glaubte, sich aber trotzdem allerbester Gesundheit erfreuen, auch die Truppe aus dem (leider) bekannten Altenholzener Vorort. Dazu kommen so klangvolle und mittlerweile liebgewonnene Namen wie der FC St. Pauli, die Eintracht aus Braunschweig, Eisern Union aus Berlin und nicht zu vergessen unsere Lieblingsfeinde, die lila-weißen Schlüpferstürmer vom VfL Osnabrück - und das alles als "Zweitligist der Herzen" - da befinden wir uns ja wohl in allerbester Gesellschaft, nech?

Wie dem auch sei, die Realität hat uns bereits in Fürth eingeholt und seitdem müssen wir uns als "Drinbleiber der Herzen" tagtäglich um die Belange unserer Regionalliga-Zugehörigkeit kümmern, was erst schleppend anlief, sich aber bis dato recht ansehnlich gemausert hat, wie spätenstens seit dem Schautraining und/oder dem Spiel gegen die Rostocker Hansa zu begutachten ist.

Bis auf, wie üblich, Markus Kullig, machen alle einen sehr guten Eindruck und die Stimmung in der Mannschaft scheint intakt und sehr positiv. Das Übungsleiter-Gespann Böger/Grote scheint keinesfalls auf Wischiwaschi-Taktik zu fahren und macht auch sonst den Anschein, zu wissen, wie das in der 3. Liga so zugehen tut. Laut Aussage einiger Spieler nach besagtem Schautraining macht das Arbeiten Spaß und die Mischung aus jungem, mittelaltem und reifem Gouda scheint auch ganz passabel zu munden. Nun denn, unsere guten Gedanken und besten Wünsche begleiten Euch!

Einen allzu genauen Ausblick auf die kommende Spielzeit werde ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht wagen, schließlich werde ich nicht für das Schreiben nicht bezahlt, nicht für das Tippen nicht...

DORTMUND! IM! POKAL!
Hmm, ist das nun gut, oder eher nicht, oder egal, oder wie...?
Sicher ist allemal, dass die Hütte voll wird - kleine Prognose? Klar. Das Stadion wird halb grün-weiß und halb gelb-schwarz sein, weil die ganzen depperten Kiddies mit ihren FCB- und BVB-Federtaschen und -Schulranzen sich wie immer nicht richtig entscheiden werden und der einzige schlüssige Hinweis mal wieder von Muddi kommt, der da lautet: "nimm' doch den gelben, der passt so gut zu Deinen Augen!". Tja, so bekommt man den Verein, den man verdient, wenn man sich nicht rechtzeitig drum kümmert, ein Mensch mit Charakter und eigener Meinung zu werden, ätschbätsch!

Aber ich schweife ab: freuen können wir uns eigentlich nur über die sicheren Einnahmen bei ausverkauftem Haus durch 2, alles andere wird allem Anschein nach in einem ähnlichen, uns bereits bekanntem Desaster enden, in etwa so: "VfB Lübeck - der fast in die zweite Runde gekommene und am Viertelfinale gekratzt habende und demzufolge mit allem was Recht ist verdammtnocheinmalige Pokalsieger der Herzen 2005". Utopisch? Ich glaube kaum...

Nun ja, wie wir alle wissen: Pokal is nich Tagesgeschäft, aber auf genau das sollten wir uns freuen, gilt es doch, so wunderbare Derbys zu bestreiten, wie bereits oben angedeutet. Freuen sollten wir uns auch auf Heimspiele gegen Werder(A) oder Paderborn - warum? Da kommen allerhöchstens 2.500 Zuschauer und man muss sich beim Bierholen nicht ewig durch irgendwelche Freikartenschnorrer zwängen! Die Regionalliga ist sozusagen die erste Stufe auf der Skala "Fußball pur wie pur kann", oder so ähnlich. Deshalb gilt: ab zum VfB, mitmachen und später den Enkeln am Lagerfeuer mit Taschenlampe unterm Gesicht die Gruselgeschichte vom Geisterspiel HSV(A)-VfB Lübeck in der AOLA anno 2004 zum Besten geben - Ihr werdet wunderbare Großeltern abgeben, ehrlich!

Freuen wir uns auf eine neue Saison! Denn, mal ganz unter uns: Ihr könnt's doch auch nicht mehr abwarten, oder?

In diesem Sinne:

der Platzwart

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17.05.2004 Tabellenführer und trotzdem Abstiegskandidat von Der Platzwart
Autor:
Der Platzwart
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