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Der Sack der Woche

Fouls waren schon immer ein Bestandteil des Fußballs und sind mittlerweile für einige Mannschaften sogar zum wichtigsten taktischen Konzept geworden (Christian Beeck: "Wir haben nur mit der notwendigen fairen Brutalität gespielt").

Unfairness hat viele wichtige Spiele und Titel entschieden:

  • Diego Maradonas Handtor für Argentinien im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 warf England aus dem Turnier (Maradonas Worte "Es war die Hand Gottes" lassen uns auch heute noch die unvergleichliche Bescheidenheit des zweitgrößten Spielers aller Zeiten erahnen).
  • Der Knochenbrecher-Tritt von Bayern Münchens Klaus Augenthaler gegen den heranstürmenden Rudi Völler von Werder Bremen sorgte dafür, dass der erst kurz zuvor genesene Nationalstürmer für ein halbes Jahr ausfiel. Bayern wurde hauchdünn vor Bremen Deutscher Meister 1986.
  • Am letzten Spieltag der Saison 1995/1996 ging es zwischen Kaiserslautern und Leverkusen im direkten Vergleich um den Klassenerhalt. Neun Minuten vor Schluss beim Stande von 1:0 für die Pfälzer warf Paulo Sergio unter Verletzung der ungeschriebenen "Rot-Kreuz-Regel" den von den Lauterern aus Behandlungsgründen ins Aus geschossenen Ball zu einem Mitspieler. Im Anschluss erzielte Leverkusen den Ausgleich und blieb in der Liga.

Damit derartige Niedertracht niemals in Vergessenheit gerät, können die Blutgrätsche-Leser nach jedem Spieltach die unfairste Aktion wählen. Der entsprechende Spieler wird dann zum Sack der Woche gekürt.

Ihr habt schon einen parat? Dann schlagt ihn zum Sack der Woche vor.

Nominator:
wird gesucht
 
Sack der Woche
 
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